Wie verbessere ich mein Ranking

SEO, SEM und SEA

PC, Tablet, Smartphone, Monitor, Laptop oder IPhone – noch nie gab es so viele mobile Endgeräte wie in der heutigen Zeit. Und es werden zukünftig sicher nicht weniger werden, ganz im Gegenteil. Die Faszination der Hightechgeräte, die fast in jede Handtasche passen, liegt in den Funktionen. Unterwegs im Internet zu surfen gehört heutzutage schon zum guten Stil. Wer das nicht kann oder macht, ist völlig out. Überall, wo man hinsieht, stecken die Menschen tief über den Handys oder Tablets und reisen quer durch die unendlichen Weiten des Webs.

Die Grafik dieser Geräte zeichnet sich durch eine optimale Darstellung auf den Monitoren aus und entwickelt sich in Meilenschritten weiter. Experten feilen an immer besseren Darstellungsgrafiken herum und sind bestrebt, das „Nonplusultra“ zu erschaffen und zu verwirklichen. Neben aktuellen Smartphones und anderen „Alleskönnern“ hat fast jeder eine eigene Website. Jedes Unternehmen, auch Kleinunternehmen, sowieso, aber auch Privatpersonen stehen dem in nichts nach. Für Unternehmen ist es besonders wichtig und maßgeblich für das Ranking und für die Besucherzahlen, dass die Website auf allen mobilen Endgeräten und deren Displays optimal und übersichtlich dargestellt wird. Es ist wichtig, dass die Websites entsprechend angepasst werden. Mit einem Responsive Design ist man als Unternehmer angepasst, wie noch nie!

Auf welchem Gerät wird eine Website besser dargestellt?

Eine optimale Darstellung von Websites auf allen mobilen Endgeräten entscheidet über die Aufmerksamkeitsspanne eines Besuchers. Berichten zufolge bleibt ein Besucher im Schnitt nur 8 Sekunden auf einer Website, maximal 15 Sekunden. Woran liegt das? Die Antwort liegt auf der Hand: Das liegt eindeutig an der Darstellung. Als Unternehmen sollte man unbedingt bedenken, dass der Kunde sich nicht darüber Gedanken machen möchte, welches mobile Gerät die bessere Darstellung bietet, sondern wahlweise und nach eigenem Ermessen ein Gerät wählen möchte.

Der Vorteil von einem Responsive Design liegt vor allem darin, dass die Darstellung der Website sich zusätzlich dem jeweiligen Gerät anpasst. Das bedeutet, dass unterschiedliche Buttons entsprechend des Gerätes angeboten werden und automatisch dargestellt werden. Weiterhin werden die funktionalen Ressourcen berücksichtigt.

Responsive Design – SEO-optimiert oder nicht?

Aus der Sicht der Suchmaschinenoptimierung (SEO) liegt der Vorteil darin, dass mehr Besucher die Website anklicken und vor allem auch dort verweilen. Eine optimierte Darstellung ermöglicht dem User eine problemlose Navigation durch die Website und lädt ein zum längeren Bleiben und Nutzen. Die Absprungrate der mobilen Nutzer wird deutlich minimiert und steigert somit logischerweise das Ranking. Unter SEO Experten betont man ebenfalls, dass die Trennung von CSS und HTML Code im Responsive Design sich äußerst positiv auswirkt, sogar Google, der Gigant der Suchmaschinen, hat sich bereits für das Responsive Design ausgesprochen.

Fazit

Eines ist doch klar: Der Kunde soll doch Spaß und Freude am Nutzen und Besuchen der Website haben und sich nicht über technische Barrieren ärgern. Aus SEO-Sicht ein ganz klares „Ja“ für ein Responsive Design. Ein Unternehmen sollte mit einer Internetpräsenz, die auf allen Geräten optimal und „userfreundlich“ dargestellt ist, den Kunden überzeugen. Ganz gleich, wo der Kunde sich gerade befindet oder welches Gerät er nutzt. Nicht das Gerät sollte entscheiden, sondern das Design einer Website!

Die Ladezeit einer Internetseite fließt in die Bewertung einer Webseite durch Google mit ein und stellt einen Rankingfaktor dar. Google stellt ein kostenloses Tool zur Messung der Ladezeit zur Verfügung. Unter https://developers.google.com/pagespeed/ können Sie die Ladegeschwindigkeit messen.

Die Startseite von Google verfügt über eine Ladezeit von 99. Die volle Punktzahl liegt bei 100. Google zeigt über das Tool bis ins kleinste Detail, welche Dinge an der Webseite verbessert werden können, um eine bessere Ladezeit zu erreichen.

Die Seite Amazon.de hat eine Pagespeed von über 90 – ein hervorragendes Ergebnis mit einem solch großen Content. Auch wenn die Ladezeit nur einen geringen Teil im Gesamtranking bei Google ausmacht, sollte man alle Register ziehen und die Ladezeit verbessern. Der Leser freut sich auch, wenn die Startseite schnell aufgebaut wird. Bei langen Ladezeiten verlässt er die Seite vielleicht wieder sofort.

Zum Erreichen einer besseren Pagespeed bieten sich folgende Techniken an:

  • JavaScripts komprimieren
  • Bilder komprimieren
  • CSS minimieren
  • HTML-Code sowie externe Codedateien reduzieren
  • Apache-Modul auf dem Server richtig einstellen
  • KeepAlive aktivieren

Dazu braucht man einen Techniker bzw. Informatiker und einen guten Hosting-Service. Manche Webhosting-Services bieten z.B. keine KeepAlive-Aktivierung an. Vor der Auswahl eines Hosting-Pakets ist es ratsam, einen Techniker zu konsultieren.

Die Seitenladzeit ist mittlerweile ein Rankingfaktor und sollte in jedem Fall berücksichtigt werden. Auch das Hosting spielt dabei eine wichtige Rolle. Hinsichtlich SEO ist es sinnvoll über einen eigenen Server zu verfügen, womit in der Regel eine höhere Pagespeed erreicht werden kann, als bei Hosting Pakten.

Mehr Infos unter http://www.dirkschiff.de/seo-beratung.

Der Vorhang ist gefallen, das neue Update an den Suchalgorithmen der Spider und Bots von Googleist erschienen und was bleibt ist in der SEO- und SEM-Branche vor allem eine große Ratlosigkeit die sich teilweise auch in offenen Bekundungen der Wut entlädt, wie die Kommentarbereiche vieler SEM-Blogs und SEO-Communities recht deutlich zeigen.

Der Ärger kommt nicht von irgendwo her: Die neue Updatepolitik von Google zeigt, ohne es offen auszusprechen, eine klare Ansage an die Betreiber von „White hat“ wie „black hat“ Optimierern: „Wir sind der Hirsch am Markt und eure Kaffeesatzleserei wird in klare Grenzen gewiesen.“. Es ist unausgesprochen, aber nicht nur die künftigen Richtlinien, auch die praktische Umsetzung zeigt ganz deutliche Tendenzen, das jene, die mit Google mitziehen klare Vorteile am Ranking-Markt erhalten, während andere, die durch die Natur ihres Angebotes eher Nischen füllten, aber durch größere Seiten ihre Backlinks erhielten – vollkommen legitim also – werden bis zum Sankt-Nimmerleinstag von den Bots sanktioniert und erhalten empfindliche Penalties, mit denen sie in die Weite der bedeutungslosen Suchergebnisse nach Seite 5 zurück gedrängt werden, wenn nicht gar aus dem Suchindex ausgeschlossen werden, weil sie durch die Kombination alter, heute sanktionierter SEO-Maßnahmen mehrfache Verletzungen der Richtlinien begangen haben.

Die Frage nach der Gerechtigkeit der Google-Suchergebnisse ist jedoch schon so alt wie Google selbst, denn seit der Einführung der Google-AdSense Oberfläche bestreitet Google vehement eine aktive Beeinflussung der Suchergebnisse und verweist auf die eigene AdSense-Leiste am Rande der Suchergebnis-Übersicht, während User und Kritiker scharf mit dem Suchmaschinen-Riesen ins Gericht gehen: Von der bewussten Manipulation von Wahrnehmungsströmen und Trends ist die Rede, die jedoch von Google ganz klar dementiert werden. Wie sollten sie es auch eingestehen, lautet doch die oberste Firmenprämisse: „Dont be evil“. Kritiker vermuten dennoch, das sich, wie in Großunternehmen sehr üblich, Automatismen höherer Größenordnung entwickeln, die im kleinen gar nicht so „böse“ wirken, doch im großen und ganzen letztendlich dazu führen, das ein System sich gegen die eigene Firmenpolitik wendet, alleine schon, um hausinterne Kämpfe um Verteilungen von Budgets für sich zu entscheiden.

Das bei der Aktualisierung der Bewertungsrichtlinien und dem Suchalgorithmus der Google Suche ein solcher Machtkampf intern stattgefunden haben, darauf deutet die stärkere Gewichtung von Google AdSense resp. die offensichtliche Übergehung von sanktionierungswürdigen Verstößen gegen die Erfassungsrichtlinien der Google Spider und Bots bei Kunden von Google AdSense geflissentlich übersehen werden und so ein unangenehmes Klima erschaffen, in dem sich die SEM-Branche dazu gezwungen sehen wird, von bewährten Optimierungs-Schemata abzulassen und zukünftig selbst im Bereich des sauberen SEO, dem sogenannten „White Hat“-SEO nur noch auf schwimmenden Faktoren hin zu optimieren, die sich vor allem in den Bereich der Zugänglichkeits-Richtlinien von Google, hier besonders die Headline- und Content-Einteilungen niederschlägt, also vielmehr einen technischen, vom Inhalt unabhängigen Aspekt einnimmt, während die Aufarbeitung von Google Pageranks durch Backlinks von populären Seiten mehr und mehr zum Negativkriterium wird und zu einem penalty führen kann und in einigen Beispielen, die sich leicht ergooglen lassen, bereits dazu geführt hat.

Hier sehen sich die Search Engine Marketing Unternehmen zusehends im Zwang, eine kommerzielle Bindung an Google durch Teilnahme an den Kostenpflichtigen Rankings im Bereich von AdSense einzugehen und damit erst die Grundlage für eine erfolgreiche Indexierung durch die Spider und Bots von Google zu ermöglichen. Ob diese Strategie jedoch für Google aufgehen wird, ist fraglich, arbeiten doch Konkurrenten wie etwa die Suchmaschine von Microsoft, Bing, darauf hinaus, die gleiche, einfache Usability zu bieten und den Optimierern die bewährten Handwerkszeuge zu erhalten, die sich eben im Bereich des Suchmaschinenmarketings durchgesetzt haben. Man spricht hinter der Hand auch davon, die frühere Einfachheit von Google aus frühen Jahren zu erhalten und gleichzeitig die besseren Suchergebnisse durch eine neutrale Linkbewertung zu erhalten.

Ist dies der Scheitelpunkt, an dem der Fall von Google beginnt? Mitnichten, denn Google hat sich in seinen Jahren sehr breit aufgestellt und kann mittlerweile auf ein umfassendes Produktportfolio blicken, das viele Lebensbereiche durchdringt, mehr als nur das Stammgeschäft der Google Search. Alleine schon durch Google Android, dem Smartphone-Betriebsystem erhält Google genug Zulauf an Usern, die sich bereitwillig den Terms of Usage zuwenden, um die eigenen Suchergebnisse personalisieren zu können und schlussendlich: Durch das zusammenlegen der Google Produktlinien unter einer AGB und der damit stattfindenden Vernetzung der Kundendaten auf einen einzelnen Account ist ein Potential geschaffen, von dem jeder Marketingexperte nur Träumen darf: Beinahe das ganze Leben des Users liegt dem Unternehmen in Form von Freitext auf den Servern, addiert mit mächtigen Informationen wie dem automatischen GPS-Abgleich. Das alles führt zu einer umfassenden Profilerstellung, mit der Google eben mehr als nur die Auswertung ihrer Spider und Bots zur Verfügung hat. Und genau aus diesem Grund sollte man Google nicht auf dem absteigenden Ast sehen, wenngleich aufs reine Suchmaschinen-Geschäft die Konkurrenz aufholen könnte.

Eine Suchanfrage bei Google soll dem Nutzer die wichtigsten, nützlichsten und relevantesten Websites auflisten. Dies betrifft natürlich auch den Standort des Anbieters, der durch die Top-Level-Domain festgelegt wird. Eine Website, die mit der Top-Level-Domain .de ausgestattet ist, wird so also nur für den deutschen Raum als besonders wichtig eingestuft. Deshalb können Nutzer in anderen Ländern, diese Seite bei manchen Suchanfragen nicht sehen.

Daher soll heute das “geotargeting”, also die geographische Ausrichtung, von Websites, die eine länderspezifische Top-Level-Domain wie .de oder .at besitzen näher betrachtet werden. Da derzeit in der Webmaster-Konsole nur für allgemeine TLDs eine geografische Ausrichtung verfügbar ist, stellt sich WEBSEOAnalytics die Frage, wie Webmaster, die mit länderspezifischen Domains arbeiten und verschiedene Teile ihrer Websites für unterschiedliche Länder ausrichten möchten, verfahren sollen.

Matt Cutts rät folgendes:

Webmaster die ihre Websites auf unterschiedliche Länder ausrichten möchten, fallen ein wenig aus dem Rahmen. Denn wer eine länderspezifische Domain auf ein anderes Land ausrichten möchte, handelt gegen die Konventionen und Erwartungen im Web. Für solche Fälle sollten Webmaster möglichst auf eine allgemeine TLD zurückgreifen und diese für eine Ausrichtung auf andere Länder verwenden.

Eine Aufteilung in unterschiedliche Sub-Domains oder Unterverzeichnisse wäre auch eine Möglichkeit, die Webmaster ausprobieren könnten. Aber grundsätzlich gilt für Google, dass eine .de Domain für Deutschland nun einmal relevanter ist, als für Norwegen, Holland oder Japan.

Und doch gibt es TLDs, die sich auf verschiedene Länder ausrichten lassen, auch wenn es sich dabei nicht um allgemeine Domains handelt. Bei ungefähr 20 verschiedenen Top-Level-Domains ist es möglich aufgrund des Grades ihrer Allgemeinheit, sie auf verschiedene Länder auszurichten. Dazu zählen unter anderem .com, .org, . net , .name und noch einige andere mehr. Es lohnt sich auf alle Fälle ein Versuch, auch wenn für einige dieser TLDs vielleicht keine Domains verfügbar sein könnten.

Es gibt auch Domains mit Ländercode, die im allgemeinen Gebrauch trotzdem auf andere Länder gerichtet sein können. Die .me steht eigentlich für Montenegro, wird aber häufig für Unternehmen, die diese mit ihrem Namen wie about.me verwenden. Da gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten So sollte .tv eigentlich auch eine länderspezifische Domain sein, wird aber rund um den Globus von Leuten genutzt. Diese Ausrichtungen gehen dann auch für Google in Ordnung.

Es wurde hier eine Liste mit zirka 40 völlig unterschiedlichen Domains genannt, die fürs “geotargeting” geeignet sind. Webmaster, die eine länderspezifische Domain auch auf andere Länder ausrichten möchten, sollten eine Domain aus dieser Liste wählen. Die dort angegebenen Domains sind etwas allgemeiner gehalten und zudem erweiterbar. Deshalb sind diese Domains geeignet, Teile einer Website auf die gewünschten Länder auszurichten. Hier noch einige wichtige Tipps zu internationalen Websites.

Im Blog der Google Webmaster Zentrale finden Sie nähere Informationen und eine Liste mit TLD´s die eine länderspezifische Ausrichtung erlauben: Google Webmasterzentrale über länderspezifische Domains

Insbesondere bei eBay sieht man sie immer wieder, die Angebote, die behaupten einem mehr Facebook Likes und Fans zu garantieren. Es haben sich mittlerweile sogar Dienstleister herauskristallisiert, die sich auf den Handel mit Fans und Likes spezialisiert haben. So kann man seine Seiten in Facebook gezielt puschen, behaupten die Anbieter, indem die Seite, einzelne Inhalte oder Beiträge mit mehr Fans und Likes bestückt werden. Alles für bares Geld natürlich. Bleibt die Frage, ob sich eine solche Investition wirklich lohnt.

Ganz ungefährlich ist der Kauf von Fans und Likes nämlich nicht. Seiten, die plötzlich und unerwartet mit Fans überschüttet werden, können immer hin vom Social Network als Spam eingestuft werden. Eine Sperrung der Seite liegt also schon im Bereich des Möglichen. Man sollte daher schon genau abwägen, ob der Nutzen der gekauften Fans und Likes dieses Risiko aufwiegt und ob die Strategie überhaupt aufgehen wird.

Von ominösen Angeboten bei eBay und unseriösen Sub-Websites ist grundsätzlich eher abzuraten. Schließlich riskiert man gerade bei solchen Angeboten die eigene Facebook-Seite zu sabotieren, falls die Aktivitäten als illegal eingestuft würden. Im Endeffekt weiß man halt nie, wer oder was hinter so einer Auktion wirklich steckt.

Systeme wie Fanbuy oder Fanslave zeigen sich da schon von einer seriöseren Seite. Die Fans, die hier generiert werden, sollen angeblich keine Fakes sein, sondern mittels gezielter Werbung im Bereich der entsprechenden Zielgruppe gefunden werden. Diese beiden Dienste zeigen sich nach aussen jedenfalls im Spezialistenoutfit.

Doch auch diese “echten” gekauften Fans sind noch lange keine richtigen Fans. Die Resonanz, die Unternehmen von diesen gekauften Fans erhalten, ist eher gering. Es liegt also nahe, dass die gekauften Fans doch eher Fake-Profile und ungewollte Likes darstellen. Der gewünschte Erfolg für den eCommerce bleibt so eher aus. Trotzdem sind die gekauften Fans nicht ganz nutzlos.

Einen Nutzen bringen die gekauften Fans nämlich schon. Die schöne hohe Zahl der Fans neben der Seite in Facebook sorgt natürlich für Interesse. So wird die Seite als wichtiger empfunden und so mancher Verbraucher wird sich dort eher umsehen wollen. Zudem sind potentielle Linkpartner leicher zu finden und echte Fans werden so um einiges leichter generiert. Es liegt nun einmal in der Psychologie des Menschen begründet, dass man eher dahin klickt, wo vorher schon andere hingeklickt haben und so wird man den gefällt-mir-Button eher drücken, je mehr Leute es vor einem selbst getan haben.

Für manchen bringt der Kauf von Fans in Facebook also doch einen gewissen Erfolg. Es kommt halt immer darauf an, was man sich selbst davon erwartet. Eine herzeigbare Anzahl von Abonnenten wird schnell durch gekaufte Fans begründet, allerdings findet man potentielle Kunden und Leser so wohl eher nicht.

Web 2.0 macht für Unternehmen das Online-Marketing immer interessanter und vor allem immer wichtiger um im Wettbewerb bestehen zu können. Doch eine Facebook-Fanpage zu erstellen oder einen Twitter-Account, wo man einmal wöchentlich einen Tweet veröffentlicht, reicht noch lange nicht aus, um das Online-Marketing voran zu treiben. Es zeichnen sich klare Marketingtrends wie das Retargeting, Realtime Bidding oder Customer Journey für das Onlinemarketing ab. Doch was versteht man darunter?

Soziale Netzwerke und Suchmaschinen – auf die Optimierung kommt es an

Suchmaschinen werden für das Online-Marketing immer wichtiger. Schließlich sind sie die wichtigsten Neukunden-Lieferanten der Unternehmen. Allerdings entscheidet schon lange nicht mehr der gute Name der eigenen Webseite darüber, ob man bei den Suchergebnissen ganz vorne zu finden ist. Zunehmend beziehen die Suchmaschinen mit ihren Algorithmen auch wichtige Seiten von sozialen Netzwerken in die Beurteilung der Suchergebnisse mit ein. Deshalb muss die eigene Webseite so gut gestaltet werden, dass sie auf Facebook, Twitter, Google+ und Co. weiterempfohlen wird.

Immer mehr und neue Kommunikationskanäle entstehen

Das Marketingmanagement wird durch die immer neuen Kommunikationskanäle, die mit dem Web 2.0 entstehen, nicht einfacher. Hatte man früher gerade mal eine Homepage und informierte den Kunden mit einem Newsletter oder diskutierte über einen Blog die Produktneuheiten, so kommen heute immer neue Kanäle hinzu. Meistens führt heute kein Weg mehr an Twitter, Facebook, Xing, LinkedIn, Youtube und Google+ vorbei.

Social Media – ein wichtiger Schritt zum Erfolg

Social Media bringt das Online-Marketing auf jeden Fall nach vorn. Doch reicht es nicht, diese Kanäle einfach nur zu bedienen, sie wollen gepflegt werden. Dazu benötigt man auch die Zeit, in einen Dialog mit den Fans und Followern zu treten. Wenn jemand anruft, geht man ja schließlich auch ans Telefon und dass ist hier halt der Chat. Kunden liefern über die sozialen Netzwerke häufig ein Feedback über die Produkte oder Dienstleistungen des Unternehmens ab. Doch sie erwarten auch eine Reaktion und eine Antwort. Daher zeigt sich das Social Media als wichtiges, aber zeitintensives Instrument.

Unterstützung fürs Online-Marketing – Gezielte Werbung übers Handy

Heute besitzt fast jeder ein Handy, jeder zweite sogar ein High-End-Gerät. Diese Smartphones sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Unternehmen sollten diese Gelegenheit, um direkt mit potentiellen Kunden in Kontakt zu treten, nicht ausser Acht lassen. Eine ortsbezogene Handywerbung gehört daher genauso zum modernen Online-Marketing, wie die althergebrachte Werbung. Facebook und Foursquare verraten, wo die “Freunde” sitzen, unter denen auch die Unternehmen gelistet sind. Dort eingetragen, verbreitet sich die Nachricht über die sozialen Netzwerke wie ein Lauffeuer. Bei Google und Oype sammelt man Bewertungen, die wichtig für die Reputation des Unternehmens sind und bei Groupon verteilt man Gutscheine, mit denen Kunden angeregt werden, Produkte auszuprobieren.

Bewertungen – ein wichtiger Aspekt

Heutzutage bucht kaum ein Tourist mehr ein Hotel, ohne vorher die Bewertungen der führenden Hotelvergleichsseiten wie Holidaycheck oder Trustyou angeschaut zu haben. Niemand möchte schließlich die Katze im Sack kaufen. Genauso funktioniert es auch in den sozialen Netzwerken, die ein wichtiger Bestandteil des Online-Marketings geworden sind.

Für den Verbraucher sind sie eine wichtige Informationsquelle. Hier kann man von den Erfahrungen anderer Kunden profitieren. Wenn ein Werbeversprechen für die Produkte nicht eingehalten wurde oder die Kundenerwartungen nicht erfüllt, so spricht sich das genauso schnell herum, wie die Kundenzufriedenheit. Unternehmen sollten diese Bewertungen daher nicht unterschätzen.

Aussagekräftige Botschaften bringen den Erfolg

Es wird sicherlich niemanden interessieren, wenn ein Unternehmen jeden Tag ein “Guten Morgen” über den Äther von Twitter twittert. Auch Facebook-Seiten, die als billige Werbeschleuder genutzt werden, sind schnell enttarnt und verlieren innerhalb kürzester Zeit viele Fans. Was heute beim E-Mail-Marketing Standard ist, bewährt sich auch beim Social Media Marketing. Kunden sollten daher immer mit wichtigen Botschaften und Werbeaussagen, die ihnen einen Mehrwert bieten, versorgt werden. Blabla war gestern, gezielte Informationen sind die Zukunft.

Retargeting und Customer Journey – immer am Kunden bleiben

Unternehmen, die Online-Werbung buchen, schauen oft nur auf das Kaufergebnis. Es interessiert aber auch, was vor dem letzten Klick zum Kauf vorgeht. Daher entwickelte sich seit längerem ein Trend, den gesamten Entscheidungsprozess genauer zu verfolgen. Dabei werden alle Werbemittel berücksichtigt, die den Kunden vom ersten Besucherklick bis zur Kaufentscheidung begleiten. Denn jeder Besucher ist ein potentieller Kunde, der eigentlich nur noch zum Kauf “überredet” werden muss. Wer also im Online-Shop ein iPhone angeschaut hat, sollte am nächsten Tag mit einer E-Mail nachbearbeitet werden, die eine iPhone-Werbung enthält.

Realtime Bidding

Im Beginn wurden zunächst nur Textanzeigen versteigert, doch der schnelle Wandel im Online-Marketing führte dazu, dass auch Werbebanner-Versteigerungen nicht mehr lange auf sich warten liessen. Da nun aber nicht jede Werbung für alle Nutzer geeignet ist, vergleicht das System die Werbemittel innerhalb kürzester Zeit und bestimmt welcher Preis angemessen ist. Unternehmen profitieren so von guter Werbung für wenig Geld, während die Nutzer nur die Werbung eingeblendet bekommen, die auch für sie persönlich interessant ist.