Wie verbessere ich mein Ranking

Wir spinnen den Gedanken: Was wäre wenn alles schief läuft?

Die ist der erste Teil unserer fiktiven Annahme zur Zukunft von Google und den Einschlag, den die Expansion des Großunternehmens auf die digitale Welt haben könnte:

Ein Zeitsprung in das Jahr 2025: Die Rente ist für die meisten Kinder der ersten Generation „Digital Natives“ in greifbare Reichweite gerückt. Die Kids sind gerade aus der Grundschule entlassen und der Gebrauch von früher einmal als „neue Medien“ bezeichneten Geräten und Medien ist längst zu einer virtuellen Realität geworden, wenngleich nicht wie man es sich einmal vorgestellt hatte. Den ersten Schritt hatte der Axel-Springer-Verlag gemacht, als er 2018 bekannt gab, die Produktion und Vertrieb der eigenen Druckerzeugnisse einzustellen und vollkommen auf die digitale Darreichungsform umzustellen. Mit dem Einbinden des Springer-Contents in die Suchmaschine Google und ihrem Dienst Google News begann die einstig so sorgfältig gepflegte Feindschaft der Verlage gegenüber den Aggregatoren Googles zu bröckeln und es brachen binnen Jahresfrist die Dämme: Es folgten, wohl auch aus wirtschaftlichen Gründen, brach doch mit Springer der deutschlandweit größte Auftraggeber der Großdruckereien weg, die ihre höheren Stückkosten in absehbarer Weise auf die verbleibenden Teilnehmer am Markt umgelegt hätten, alle größeren, sprich überregional publizierende, Mediengruppen dem Vorbild des Axel-Springer Verlages und begeben sich in die Verhandlungen über den zukünftigen Vertrieb ihrer Printmedien durch Google Publications, der eigens für diesen Anlass eingerichteten Abteilung, die die Abwicklung der strategischen Produktplanung und der Kommunikation zwischen den Verlagen und der Vertriebsabteilung übernehmen soll. Das die Pläne für diese Abteilung längst bereitgelegt in der Schublade des europäischen Zentralmanagements des Internetkonzerns befunden hat, bezweifelt ob des Tempos der Umsetzung der Integration des neuen Produktarmes in das Unternehmens keiner. Google TV sei der nächste Streich, der folgen würde, alsbald die Abschlussverhandlungen mit der GEMA beendet seien.

– Mit dem Fall des Springerverlags setzt das Sterben der Printmedien ein beschlossen, Google übernimmt das Digital Publishing unter dem Namen „Google Publishing“ und den Sektor des Private Televison Broadcasting mit der Marke „Google TV“ nahezu aller privaten Medien –

Elektronische Medienerzeugnisse, selbst die längst von den nun kapitulierenden Mediengruppen aufgekauften privaten Fernsehsender und alle damit verbundene Sendungen, Zeitungen, Bücher und Broschüren werden nur noch in per Streaming ausgestrahlt, der europaweit flächendeckende Ausbau mit LTE2-Funkmasten macht den Konsum der Onlinemagazine technisch möglich und liefert genügend Reserven, um den mobilen Streamingbetrieb ohne negative Auswirkungen auf den übrigen Betrieb aufzunehmen. Mit dieser faktisch übernommenen Rolle als Hauptverleger für die bedeutendsten deutschsprachigen Medienerzeugnisse mit einer entsprechender Markenreichweite gesegnet, wuchs der Konzern Google Inc. weiter auf. Was als Google Search Engine im Jahr 1998 startete, wurde feierlich 2025 in „das weltweit verfügbare Datennetz“ mit dem Namen „Google-Net“ umgetauft, um dem Umstand der allumfassenden Dienstleistungen die von der Google Inc. zuvor noch als semi-autarke Dienstleistungen angeboten wurden, Rechnung zu tragen. „Ein Internet, das an jedem Ort der Welt die selbe Qualität in Darstellung und Leistung gewährleistet“. Mit diesem Akt hatte das Internet in seiner klassischen Form als dezentralisiertes Netzwerk mit geringst möglicher Zentralisierung aufgehört zu bestehen und mit diesem geschlossenen Netzwerk auch die letzten Möglichkeiten, dem System Google in technischer Hinsicht zu entrinnen.

– Mit dem strategischen Sieg über den Widerstand der Print-Verlagshäuser stärkte das Unternehmen seine Stellung als Iwegweisender Dienstleister im neuen Google-Net in einem defacto Monopol im Vertrieb für eine breite Palette an Medienproduktionen, die zuvor über andere Vertriebswege und Trägermedien verbracht wurden –

Selbst der Erzfeind des Konzernriesen Google, das einst marktführende social Network Facebook musste bereits 2022 nach dem unrentablen Kauf der Apple Inc. die Segel streichen und wurde für eine abstrakt hohe Milliardensumme – wie schon zu Zeiten der Vergabe von Smartphone-Patenten – mit dem Wert der Summe PI erworben und im folgenden zerschlagen, die Nutzerbasis schlichtweg in die bestehenden Systeme von Google+ übernommen, einem Akt, dem der Konsument sich mangels vorhandener Konkurrenz nicht einmal entziehen hätte können, wenn er es gewollt hätte. Die vermeintliche Unabhängigkeit, die sich als Isolationistische Strategie und Konservierung von bestehenden Strukturen des des Plattformbetreibers Facebook manifestierte, war in letzter Konsequenz der Stolperdraht, der den zweiten Riesen am Himmel des Datennetzes zu Fall bringen sollte, denn man wähnte sich hinter den hohen Mauern sicher, durch eine feste Userbase mit laufenden Einnahmen versehen, während der Suchmaschinenriese nach und nach alle Marktanteile, die die den Bereich des Facebooks befanden, in den Corpus des digitalen Superdienstleisters absorbieren schien.

Der letzte Ausbruchsversuch aus der wirtschaftlichen Pattsituation erfolgt letztendlich mit dem Kauf des Designunternehmen Apple, das noch immer seine hochwertigen, doch ebenso wie Facebook in ihrer eigenen Firmenpolitik gefangenen Geräte mit mäßigem Umsatz auf dem Markt anbot. Dieses Manöver war letztendlich auf Druck der Shareholder des 2012 zum an den wichtigsten Börsen dotierten Aktiengesellschaft gewandelten Unternehmens eingeleitet worden um den Shareholder Value durch das Mobilfunkgeschäft und den damit erwarteten zu gewinnenden Marktanteilen zu steigern und die jahrelange Durststrecke mit geringsten bis hin zur Nullrendite ausfallenden Ausschüttungen zu einem Ende zu bringen.

„Too Big to Fail“, war die Parole aus der Firmenzentrale, doch es kam wie es kommen musste: Das Abenteuer Ausfallversuch schlug fehl, da sich das Unternehmen zu lange hinter den großen Blauen Mauern mit dem „Like“-Daumen verborgen hatte und binnen zweier Monate, nach dem glorreichen Flop des Facebook-Phones die Verkaufsbereitschaft an den Suchmaschinenkonzern anbot– Der Markt war verteilt. Schlussendlich an Google.

– Facebook verliert den Abwehrkampf gegen den besser aufgestellten Konkurrenten Google und kapituliert nach Aufforderung der Aktionärsvollversammlung gegenüber der feindlichen Übernahme durch die Google Inc. –

….. Fortsetzung folgt